Blogserie: Unternehmensnachfolge / Unternehmenskauf — Wie Ihre Haltung Ihren Prozess beeinflusst!

In den nächsten Jahren könnte über den Wirtschaftsraum Dresden eine Flut von ungelösten Unternehmensnachfolgen hereinbrechen.

In meinem siebten Blog haben wir gemeinsam auf die für Ihren Prozess wichtigen Bereiche Ressourcen, Kraft und Kosten geschaut. Sollten hier Schwierigkeiten oder Ergänzungsbedarf aufgetreten sein, unterstütze ich Sie, diese Probleme und Fragen zu bereinigen. In Unternehmenssanierungen und als Interim Manager habe ich hierzu in mittelständischen Unternehmen verschiedener Branchen viel Erfahrung sammeln können. Diese stelle ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Welche Vorstellungen haben Sie im Laufe unserer Zusammenarbeit von der Gestaltung Ihres Nachfolgeprozesses bekommen? Ist dies noch die Gleiche wie zu Beginn? Oder haben Sie inzwischen vielleicht eine neue Sichtweise gewonnen?

Herausgehend aus Ihrer Vorstellung entwickeln Sie die Art und Weise wie Sie Ihren Prozess umsetzen. Darin kommt Ihre Haltung zu dieser einsetzenden Veränderung zum Ausdruck. Mehr noch: Ihre Einstellung/Haltung hat konkrete Auswirkungen auf das Ergebnis. Alle Unternehmer, die ich bisher begleitet habe, hatten jeweils besondere Anliegen, das sie berücksichtigt wissen wollten.

An dieser Stelle möchte ich mit Ihnen noch einmal auf Ihre Zukunftsfrage von ganz am Anfang Ihres Prozesses zurückschauen. Diese eingangs gestellte Zukunftsfrage haben Sie aus zwei Perspektiven betrachtet:

  • aus Ihrer Position als Führer und Inhaber Ihres Unternehmens; also aus der Position des Unternehmers, und
  • aus Ihrer ganz persönlichen Position.

Ihre Zukunftsfrage steht in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrer Haltung, mit der Sie diesen Prozess führen.

In meinen Begleitungen habe ich erlebt, dass meine Kunden, die Unternehmer, stets die Fragen des JETZT und des DANACH bewegt haben.

Im JETZT war ihnen bewusst, dass es richtig ist, ihr Unternehmen einem Nachfolger anzuvertrauen. Sei es aus gesundheitlichen Gründen, aus Altersgründen, aus familiären Gründen oder aus unternehmenspolitischen Gründen.

Gleichzeitig hatten sie natürlich Ideen wie es weitergehen „müsste“. Für die Zeit DANACH wollten sie dann z. B. noch

  • personell kritische Punkte lösen (Entlassungen, Neueinstellungen),
  • Mitarbeiter in neue Verantwortungsbereiche einarbeiten,
  • neue Maschinen im Unternehmen installieren,
  • Vorbereitungen zum Einsatz einer neuen EDV-Anlage treffen, …

Darüber hinaus gab es Ideen, ob sie vielleicht noch für einige Zeit nach der Unternehmensübergabe z. B.:

  • den Nachfolger in die Unternehmenssituation einführen sollten,
  • als angestellter Geschäftsführer tätig sein könnten,
  • zusammen mit dem potenziellen Nachfolger neue Mitarbeiter suchen und einstellen, …

Die Intention war dabei, eine positive Basis für eine gute Weiterführung zu schaffen. Die eigene Haltung zum Unternehmen war positiv und sehr eng.

Anders sah es bei den unternehmenspolitischen Gründen aus. Wenn das Unternehmen beispielsweise in Schwierigkeiten war, wollten die Unternehmer am liebsten so schnell wie möglich ausscheiden. Sie hatten meist schon einige Jahre – oft erfolglos – versucht wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Hier offenbarte sich, dass es nicht so einfach war, einen adäquaten Nachfolger zu finden. Denn die Kaufinteressenten spüren ganz schnell, dass sie nach der Übernahme nicht nur die schlechten Unternehmensergebnisse „erben“ werden, sondern auch, dass sie die „Ausgangslage“, mit all den Schwierigkeiten im gesamten Sozialgefüge des Unternehmens mit übernehmen müssen. Selbst Kaufinteressenten, die ausreichende Mittel zur Verfügung haben, schrecken an dieser Stelle zurück. Sie würden in ein nicht positives soziales Netzwerk einsteigen. Doch erst wenn dieses Gefüge wieder in Ordnung gebracht worden ist, werden in der Folge auch die Unternehmensergebnisse wieder positiv. Und das Unternehmen für potenzielle Käufer wieder interessant.

Diese Situationen habe ich mehrfach angetroffen. Ausgehend von einer Führungsposition im Unternehmen, habe ich die Gesellschafter und/oder Geschäftsführer unterstützt, dieses Problem zu beheben. So wurde schließlich die erfolgreiche Suche nach einem Nachfolger erst ermöglicht.

Und dann habe ich Unternehmer kennengelernt, die aus „sachlichen“ Gründen erkannt haben, dass sie ihr Unternehmen an einen Nachfolger übergeben sollten (Gesundheit, Alter, familiäre Gründe). „Persönlich“ waren sie jedoch dazu noch nicht bereit. In der Praxis führte das dazu, dass wir zwar solvente Kaufinteressenten gefunden haben, diese aber „persönlich“ betrachtet „nicht die Richtigen“ waren. So zog sich der ganze Prozess über viele Jahre hinweg und konnte letztlich nicht abgeschlossen werden.

Auch an dieser Situation können Sie erkennen, wie wichtig die Suche nach Ihrer persönlichen Zukunftsfrage ist. Es reicht also nicht, wenn Sie sich mit Ihrer Zukunftsfrage nur an sachlichen Themen orientieren. Sie müssen da schon „tiefer graben“. Andernfalls kann der gesamte Prozess zwar scheinbar optimal verlaufen, doch am Ende kommen Sie trotzdem zu keinem Ergebnis. Das Frustrierende dabei ist, dass Sie zu keiner Entscheidung kommen und alles in einer Endlosschleife hängen bleibt.

Wie Sie dem nachfolgend aktualisierten Prozessbild entnehmen können, wirkt Ihre Haltung nicht nur in alle Prozesselemente, sondern auch in die vielfältigen Verbindungen zwischen ihnen. Der gesamte Prozess wird sozusagen von Ihrer Haltung „geformt“.

In meinem Arbeitsbuch: „Unternehmensnachfolge leicht gemacht“ finden Sie unter Punkt „8. Ihre Haltung“ weitere Anregungen sowie Platz für Ihre persönlichen Notizen.

Nun sind wir am Ende dieser Blogserie angekommen. Ich hoffe, Ihnen wichtige Hinweise zur Gestaltung Ihres persönlichen Nachfolgeprozesses gegeben zu haben. Vergessen Sie nicht, dass jeder Prozess in seiner Art einzigartig und in seiner Gesamtheit mit keinem anderen zu vergleichen ist. Zwecks Ideensammlung oder Einholen von Ratschlägen, sind Vergleiche aber durchaus zulässig. Denn es hat noch nie geschadet, einen Blick in „Nachbars Garten“ zu werfen.

Doch beachten Sie: Nur wenn Sie auch wirklich alle Orientierungspunkte immer gut versorgen, diese also stets in Entwicklung halten, wird Ihr Prozess am Ende erfolgreich sein.

Damit Sie die Bearbeitung Ihres Prozesses in Ihr Tagesgeschäft einbinden können, werde ich Ihnen in Kürze einen Link zusenden. Damit gelangen Sie zur REISE IN DIE GEWISSHEIT. Lassen Sie sich überraschen. Sie werden in regelmäßigen Zeitabständen erinnert:

WAS IST IHR NÄCHSTER SCHRITT?

Ihre Hinweise, Anregungen und Ideen und die Ihrer Unternehmerkollegen werde ich im Laufe dieses Jahres in einen zweiten Teil meines Arbeitsbuches aufnehmen und sie Ihnen wieder zur Verfügung stellen. Sie können sich schon jetzt darauf freuen!

Sollten Sie Ihren Prozess jetzt beginnen wollen, freue ich mich, wenn Sie meine Unterstützung in Anspruch nehmen. Meinen umfänglichen Ausführungen konnten Sie entnehmen, dass meine Erfahrungen aus vielen Unternehmenssituationen in Nachfolgeprozessen, Unternehmensentwicklungen, Gründungen und Sanierungen stammen. Es sind Erfahrungen von Ihren Unternehmerkollegen. Sie stammen aus der Praxis und nicht aus theoretischen Modellen. Ich stelle sie Ihnen gern zur Verfügung.

Zögern Sie nicht länger! Packen Sie es an! Ich unterstütze Sie von Anfang an und freue mich auf Ihre Fragen, Anregungen und Kommentare. Sie können mich per Telefon, Kontaktformular oder E-Mail erreichen.

Mit vielen Grüßen,
Ihr
Ludwig Eickelpasch

Kostenfreie Downloads für Ihre persönliche Unterstützung:

Ihr Arbeitsbuch
http://iunde.eu

So könnten wir zusammen arbeiten

http://initiative-entwicklung.de/imagebroschuere/